SC Johnson Europlant

Erneuerbare Energie treibt SC Johnson mit der Nutzung von Wind, Sonne, Speiseresten und Abfall an

Saubere Energie ist eine Wohltat: Mit der Nutzung von Windenergie laufen drei Recyclinganlagen von SC Johnson jetzt mit 100 % erneuerbarer Windkraft.
Seit 2004 hat SC Johnson seine größte Fabrik teilweise mit einer überraschenden Energiequelle betrieben: Abfall.

Der Energieverbrauch steigt weltweit immer weiter an. Bis 2040 soll er um nahezu 50 % zunehmen. Deshalb hat SC Johnson bereits im Jahr 2001 damit begonnen, neue Energiequellen in unseren Mix der erneuerbaren Energien zu integrieren. Uns war bewusst, dass alternative Energiequellen zum Schutz des Planeten sowie zur Senkung unserer Emissionen und Kosten eine wertvolle Investition darstellten.

Heute, über 15 Jahre später, betreiben wir weltweit mehr als zehn Initiativen zu erneuerbarer Energie und nutzen dabei Windenergie, Sonnenstrahlen, Palmschalenreste, Reishülsen und sogar Abfälle. Ein Drittel des heutigen weltweiten Energieverbrauchs wird durch erneuerbare Energiequellen abgedeckt.

Von allen erneuerbaren Energien investiert SC Johnson am meisten in Windenergie. Seit 2017 werden drei unserer Produktionsstätten zu 100 % mit Windenergie betrieben – in Bay City im US-Bundesstaat Michigan, im niederländischen Mijdrecht und im polnischen Gorzow. An zwei anderen Standorten, in den USA und in Mexiko, wird ein Teil des Energiebedarfs durch Windenergie abgedeckt.

Im Jahr 2009 haben wir unsere erste unternehmenseigene Windkraftturbine in Mijdrecht in Betrieb genommen. Dort befindet sich auch Europlant, unsere größte europäische Produktionsstätte. Die 80 Meter hohe Turbine generiert rund die Hälfte der zum Betrieb des ca. 280.000 Quadratmeter großen Standorts benötigten Energie; die restliche Windenergie wird zugekauft.

„Der Boomerang“ von Huig Maaskant, angetrieben mit Windenergie.
Foto: Marilène-Dubois.
SC Johnsons Europlant in Mijdrecht, Niederlande.

Die Produktionsstätten in Bay City, wo unsere Ziploc-® Tüten​hergestellt werden, und Gorzow, wo bewährte globale Marken wie Glade® und Raid® hergestellt werden, beziehen beide 100 % ihrer Windenergie von nahegelegenen Windkraftanlagen.

Und noch ein paar Worte zum Thema Energie aus Abfall: Das war kein Scherz. In unserer weltweit größten Produktionsstätte in Waxdale nutzt eine Kraft-Wärme-Kopplungsanlage Methan-Abgas von einer nahegelegenen öffentlichen Mülldeponie, um einen Teil der vom Standort benötigten Energie zu generieren. Eine zweite KWK-Anlage nutzt rückstandsfrei verbrennendes Erdgas. Gemeinsam decken die beiden Anlagen 85 % des Energiebedarfs von Waxdale ab.

Die andere Energiequelle von Waxdale besteht aus zwei 126 m hohen Windkraftturbinen, die 2012 in Betrieb genommen wurden. Sie erzeugen pro Jahr 8 Millionen Kilowattstunden Elektrizität – genug für die Versorgung von 700 Haushalten – und decken die restlichen 15 % des Energiebedarfs von Waxdale ab.

Die Betriebe von SC Johnson im indonesischen Medan und Surabaya nutzen Speisereste als Brennstoffquelle, um für bestimmte Produktionsprozesse Wasser aufzuwärmen. Medan nutzt Palmschalenreste und Surabaya nutzt Reishülsenreste.

Die Nutzung von Windenergie ist im Rahmen unserer Anstrengungen in Bezug auf erneuerbare Energien zwar elementar wichtig, aber wir nutzen auch andere Technologien.

In Medan, Indonesien, nutzen wir Palmschalenreste als Brennstoffquelle, um Wasser für die Herstellung von Moskitospiralen zu erhitzen. Dadurch sind wir in der Lage, unsere Nutzung von Dieselkraftstoff um 80 % zu verringern. Und was noch wichtiger ist: Im Zuge dieses Prozesses wird etwas verbraucht, das ein lokales Abfallprodukt darstellt und das wieder zurück in die Wertschöpfungskette eingespeist wird.

Ganz ähnlich haben wir 2012 im indonesischen Surabaya ein Biokraftstoffprogramm ins Leben gerufen, das Reishülsenreste nutzt. Diese werden wiederum als Brennstoffquelle zum Erhitzen von Wasser bei der Herstellung von Moskitospiralen eingesetzt. Diese beiden Biokraftstoffinitiativen in Indonesien vermeiden aufgrund der Tatsache, dass sie keine fossilen Brennstoffe verwenden, jährlich mehr als 13.000 Tonnen Treibhausgasemissionen.

Ebenso helfen Solarprojekte in China, Indonesien und Indien bei der Erhitzung von Wasser für bestimmte Unternehmensprozesse, einschließlich der Aerosolproduktion und der Qualitätskontrollprozesse.

Dank unserer Projekte mit erneuerbaren Energien ist es SC Johnson seit dem Jahr 2000 gelungen, die Treibhausgasemissionen unserer weltweiten Produktionsstätten in der Summe um 55 % zu senken.

Unsere Suche nach Lösungen, die auf erneuerbarer Energie basieren, ist noch lange nicht vorbei. Dennoch sind wir immer dankbar, Anerkennung für unsere bisherigen Fortschritte zu erhalten. Die US-Umweltschutzbehörde (EPA) führt SC Johnson kontinuierlich in ihrer Liste „National Top 100“ der größten Nutzer von grüner Energie auf.

Wir stehen auch auf der Liste der Top 30 der Vor-Ort-Generierung – welche besondere Leistungsträger im Rahmen der Kooperation mit Green Power aufführt. Vor Kurzem wurden wir von der EPA mit der Auszeichnung für Exzellenz für die Nutzung grüner Energien des Jahres 2016 geehrt.

 

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