Abfallfreiheit: Mehr als 65 % der SC Johnson-Fabriken sind heute abfallfrei in Bezug auf die Lagerung in Deponien

Abfallreduktion: Im Jahr 2021 werden SC-Johnson-Produktionsstätten keinen Abfall mehr auf Deponien schicken.
Wie kann ein Unternehmen damit aufhören, Abfall auf Deponien zu schicken? Der erste Schritt besteht darin, Ihre Teams zur Lösungsfindung anzuhalten. 
Die Weltbank prognostiziert, dass die weltweit generierte Menge an Feststoffabfall sich bis 2021 beinahe verdoppeln werde, von 1,3 Milliarden Tonnen auf ungefähr 2,2 Milliarden Tonnen Feststoffabfall pro Jahr.* Das ist ein Vermächtnis, das wir uns für die Abfallhalden von heute und für zukünftige Generationen nicht wünschen.
 
Also haben wir nicht nur daran gearbeitet, den von unseren Produkten ausgehenden Abfall zu verringern, sondern auch mehr als 65 % unserer Fabriken so umgestellt, dass sie keinerlei Produktionsabfall mehr auf Abfallhalden deponieren – und bald werden es noch mehr sein.
Seit dem Jahr 2000 arbeiten wir daran, den weltweiten Produktionsabfall in den SC-Johnson-Fabriken zu verringern. Wir versuchen, Abfall zu eliminieren, bevor er anfällt, und anfallenden Abfall einer umweltfreundlicheren Nutzung zuzuführen.
 
Unser Ziel war es, den weltweiten Produktionsabfall bis 2016 um 70 % zu verringern, und wir erreichten dieses Ziel drei Jahre früher. Heute fällt bei uns weniger als 0,5 Kilogramm Produktionsabfall pro 100 Kilogramm ausgelieferter Produkte an. 
Dabei muss man beachten, dass es nicht leicht ist, Abfall zu reduzieren. Dafür sind genaues Beobachten und Innovation notwendig, Aufgaben, die unsere „Green Teams“ auf der ganzen Welt erfüllen. 
 
Diese Teams helfen dabei, unsere Nachhaltigkeitsbemühungen zu überwachen und verbessern, und informieren über Gelegenheiten zur Förderung unserer Nachhaltigkeit, indem sie Ablaufänderungen im alltäglichen Betrieb vorschlagen. 
 
Dazu ein Beispiel: Unsere Fertigungsanlage in Indonesien bekommt Materialen in großen Metallfässern geliefert. Nach der Verwendung wurden diese Fässer zusammengepresst und verbrannt, wodurch jedes Jahr tausende Kilogramm Abfall entstanden. 
 
Das Team vor Ort sah in diesem Bereich Verbesserungsmöglichkeiten und erarbeitete einen Plan. Statt die Fässer zu verbrennen, würden wir mit einem lokalen Recyclingunternehmen zusammenarbeiten, um sie wiederaufzuarbeiten. So konnten sie bei der öffentlichen Recycling- und Müllabfuhr verwendet werden. 
Ein innovatives Trommel-Recyclingprogramm bewahrte mehr als 7.500 Trommeln vor der Verbrennung.
Ich bin stolz auf die harte Arbeit der SC-Johnson-Mitarbeiter in unseren Produktionsanlagen rund um die Welt, die ihre Anstrengungen verstärkten, um die Umwelt für zukünftige Generationen zu schützen.
Fisk Johnson, Vorsitzender und CEO von SC Johnson
Neben unserem weltweiten Ziel der Verringerung des Gesamtabfalls arbeiten wir auch daran, mehr unserer Standorte in einen Zustand zu versetzen, in dem kein Abfall mehr auf Abfallhalden deponiert wird. Im Jahr 2017 wurde Dschidda, Saudi-Arabien, zu einer von sechs SC-Johnson-Produktionsstätten, der erfolgreich den Zustand erreichte, dass keinerlei Produktionsabfall mehr auf Abfallhalden deponiert wird.

Unsere Standorte in Toluca, Mexiko, Ho Chi Minh, Vietnam, Rosslyn, Südafrika, Kiew, Ukraine und Nairobi, Kenia, gingen 2017 einen Schritt weiter und erreichten den Kein-Abfall-auf-Abfallhalden-Status – es wird keinerlei Abfall mehr auf Abfallhalden deponiert, einschließlich Abfall aus Cafeterias und Bürogebäuden. 

Wir arbeiten darauf hin, dass alle Produktionsstätten bis zum Jahr 2021 keinen Abfall mehr auf Abfallhalden deponieren. Vor fünf Jahren deponierten fünf SC-Johnson-Standorte keinen Produktionsabfall mehr auf Abfallhalden. Heute deponieren 17 Standorte keinen Produktionsabfall mehr auf Abfallhalden und 14 dieser Standorte deponieren keinerlei Abfall mehr auf Abfallhalden.
Lösungen sind nur selten auf andere Probleme anwendbar. Deshalb sollen die Grün-Teams Lösungen finden, die den einzigartigen Anforderungen an jedem Standort entsprechen. Sie müssen dafür bereit sein, sich an die Umwelt anzupassen und die besten nachhaltigsten Entscheidungen für die vorliegende Situation zu treffen.
 
Einige Standorte kompostieren Speisereste und verwenden sie für den Landschaftsbau. An anderen wird Abwasser behandelt und als Dünger in Parks und anderen Naturräumen eingesetzt.
 
In Nairobi, Kenia, ist es zum Beispiel nicht üblich, dass die Menschen ihren Müll trennen, da Recycling und die erforderliche Infrastruktur nicht verbreitet sind. Aber die Menschen bei SC Johnson dort haben etwas über die Vorteile von Abfallmanagement und darüber gelernt, wie sie den Abfall des Unternehmens korrekt trennen, und inzwischen deponiert der Standort keinerlei Abfall mehr auf Abfallhalden.
Unternehmen haben oft unterschiedliche Definitionen von „abfallfrei“. Für uns gilt „abfallfrei bedeutet abfallfrei“, und wir verwenden eine strikte Definition. Ein Standort muss für einen bestimmten Zeitraum abfallfrei bleiben, bevor er diese Beschreibung verwenden darf.
 
Manche Unternehmen nehmen für sich in Anspruch, „abfallfrei“ zu sein, mit einem Sternchen und einer Fußnote, dass kleine Anteile des Abfalls an Deponien gehen dürfen, obwohl er doch anderweitig entsorgt werden könnte. Wir tun das nicht.
 
Das bedeutet auch, dass Abfallbehandlungsanlagen nur zu SC Johnsons Ziel der Abfallfreiheit beitragen, wenn dieser Abfall zur Kompostierung oder Methanumsetzung genutzt wird. (Wir machen allerdings eine Ausnahme für Abfälle mit biologischen Gefahrenstoffen, medizinische Abfälle und bestimmte Sonderabfälle, die einen kleinen Bruchteil unseres insgesamt global anfallenden Abfalls ausmachen, da lokale Gesetze dafür teilweise eine gesonderte Entsorgung vorsehen.)
 
Für uns ist das ein ernstes Thema. Zum Wohle der Menschen und des Planeten arbeiten wir tagein, tagaus daran, unsere Ressourcen geschickt einzusetzen und unsere Zukunft zu bewahren. Das ist das Mindeste, was wir für Ihre und unsere Kinder tun können.
 

* World Bank (2012) What A Waste – A Global Review of Solid Waste Management (Urban Development Series: Knowledge Papers). Kapitel 3.

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