Das Ende des Plastikabfalls: SC Johnson engagiert sich für eine zunehmende Wiederverwendung von Plastik und die Reduzierung von Plastikmüll 

SC Johnson gehört zu den ersten Unterzeichnern des „New Plastics Economy Global Commitment“ der Ellen MacArthur Foundation.

Wir beurteilen unseren Erfolg nicht aufgrund des Finanzberichtes des Folgequartals, sondern anhand der Welt, die wir kommenden Generationen hinterlassen.“ – SC Johnson

Sie haben hoffentlich bereits davon gehört, dass sich SC Johnson seit Langem für den Schutz unseres Planeten einsetzt. Von unserem innovativen Programm zur Auswahl von Produktinhaltsstoffen, bis zu unseren kontinuierlichen Bemühungen zur Emissionssenkung, nehmen wir die Verantwortung sehr ernst, die Welt für zukünftige Generationen zu einem besseren Ort zu machen. 

Aber es geht nicht nur darum, wie wir arbeiten – es geht auch darum, was wir tun. Und in 2018 haben wir einen weiteren Schritt unternommen, um sicherzustellen, dass unsere Produkte unserer Verantwortung gerecht werden: Wir sind Teil einer bahnbrechenden Koalition aus Unternehmen und Regierungen geworden, deren Ziel es ist, die wachsende globale Krise der Plastikbelastung zu bekämpfen.

Unser Vorsitzender und CEO, Fisk Johnson, war einer von nur wenigen CEOs, die das New Plastics Economy Global Commitment unterzeichnet haben, das von der Ellen MacArthur Foundation, in Zusammenarbeit mit dem UN-Umweltprogramm, geführt wird und das eine gemeinsame Vision für Unternehmen schafft, um bei der Etablierung einer zirkulären Plastik-Wirtschaft zu helfen. 
Gemeinsam mit der Ellen MacArthur Foundation und anderen globalen Organisationen haben wir ehrgeizige Zusagen gemacht und ergreifen nun Maßnahmen, um eine neue Plastik-Wirtschaft zu schaffen, die verhindern soll, das Plastik zu Müll wird.
Fisk Johnson, Vorsitzender und CEO von SC Johnson
Fisk nahm gemeinsam mit Dame Ellen MacArthur und Erik Solheim, dem Exekutivdirektor des UN-Umweltprogramms, an der Einführung des Global Commitment teil, die im Oktober 2018 auf der 2018 Our Ocean-Konferenz in Bali stattfand. Mittlerweile haben mehr als 250 Organisationen unterzeichnet

Das Global Commitment zielt darauf ab, die Grundursachen für die Verschmutzung durch Plastik anzugehen und eine „neue Normalität“ für Plastikmüll zu schaffen. Zu den ersten Zielen zählen neben der Eliminierung problematischer oder unnötiger Plastikverpackungen und dem Wechsel von Einweg- hin zu Mehrweg-Modellen, innovative Lösungen, um zu gewährleisten, dass, bis 2025, 100 % der Plastikverpackungen einfach und sicher wiederverwendet, recycelt oder kompostiert werden können. Ein weiteres Ziel liegt in der Zirkulation des produzierten Plastiks, indem zunehmend größere Mengen an Plastik wiederverwendet oder recycelt und zu neuen Verpackungen oder Produkten verarbeitet werden.
Dame Ellen MacArthur eröffnet das „New Plastics Economy Global Commitment“ auf der 2018 Our Ocean Konferenz in Bali, Indonesien.
Dame MacArthur sagte über das Programm: „Das New Plastics Economy Global Commitment ist eine klare Stellungnahme von Unternehmen, Regierungen und anderen Personen weltweit, die sich alle einig darin sind, was wir benötigen, um eine zirkuläre Wirtschaft für Plastik zu schaffen. Dies ist nur der erste Schritt auf einer beschwerlichen Reise, die aber zu enormen Vorteilen für die Gesellschaft, die Wirtschaft und die Umwelt führen kann.“

Wir bei SC Johnson sind begeistert, an diesen Bemühungen teilzunehmen und auf die Leistungen, die wir in den Bereichen Wiederverwendung, Recycling und Plastik bereits erbracht haben, aufzubauen. Hier ist ein kleiner Überblick über unsere bisherigen Bemühungen …
Marken von SC Johnson wie Windex®, Scrubbing Bubbles®, OFF!® und Mr Muscle® haben gezielt Ressourcen im Bereich Produktverpackung eingesetzt. Über die Jahre hinweg haben wir unsere Verpackungsstrategien systematisch analysiert, Unnötiges eliminiert und wo immer möglich, recycelbare Alternativen verwendet.

Zwischen den Jahren 2011 und 2016 ist es uns gelungen, insgesamt 8,5 Mio. Kilogramm an Verpackungsmaterialien einzusparen. In 2017 haben wir dann speziell Plastikverpackungen um eine weitere Million Kilogramm reduziert. Ein Beispiel ist unser Lufterfrischer von Glade®. Eine Neugestaltung des Produkts führte zu einem neuen Plastikgehäuse, das nicht nur 16 % leichter und funktionstüchtiger ist, sondern dessen Herstellung jährlich 520 Tonnen weniger Plastik benötigt. 
 
Für unsere SC Johnson Geschäftskunden haben wir eine wiederverwendbare Sprühflasche mit recycelbaren Nachfüllpatronen entwickelt, die direkt in den Spender einrasten. Jede Patrone ersetzt im Durchschnitt 16 Einwegflaschen.

Dies sind nur zwei Beispiele für die Maßnahmen, die wir ergreifen, um Müll zu reduzieren.
NACH OBEN : Lufterfrischer von Glade® verwendet jetzt 16 % weniger Plastik. 
UNTERER TEIL : Eine SC Johnson Professional TruShot™ Nachfüllpatrone ersetzt im Durchschnitt bis zu 16 Einwegflaschen. 
Ein weiterer Bereich, in dem wir bei SC Johnson bereits Fortschritte gemacht haben, ist die Konzipierung unserer Produkte zur Wiederverwendung. Unsere Sprühflaschen für die Haushaltsreinigung halten bis zu 10.000 Sprühstöße aus, was bedeutet, sie können im Durchschnitt 13 Mal aufgefüllt und wiederverwendet werden. Der SC Johnson Seifenspender für den Großbetrieb wurde so konzipiert, dass er bis zu sieben Jahre alt werden und mehrere tausend Auffüllungen überleben kann.

Und 100 % aller Beutel und Behälter von Ziploc® sind wiederverwendbar. Leider nutzen die Verbraucher die Beutel oftmals nicht so lange, wie diese verwendet werden könnten. Daher wird die Marke zunehmend die Wiederverwendbarkeit bewerben.
Wir beurteilen unseren Erfolg nicht aufgrund des Finanzberichtes des Folgequartals, sondern anhand der Welt, die wir kommenden Generationen hinterlassen.
Fisk Johnson, Vorsitzender und CEO von SC Johnson
Um das Problem des Plastikmülls zu lösen, braucht es noch weitaus mehr Innovationen. Daher arbeiten wir auch daran, transformative Veränderungen in unserer Branche voranzutreiben. 

Es gibt bestimmte Materialien, wie beispielsweise die Kunststofffolie, aus der Ziploc® Beutel hergestellt werden, die aktuell nicht so einfach zu recyceln sind, wie andere Materialien. Das bedeutet nicht, dass sie nicht recycelt werden können – das können sie nämlich – sondern es bedeutet, dass die Industrie nicht genügend Verwendungsmöglichkeiten für das recycelte Material hat, um in Recyclingverfahren zu investieren.

Wir arbeiten daran, dies zu ändern. Wir haben hunderte von Stunden im Gespräch mit Experten der Recyclingbranche verbracht, um die Schwierigkeiten des Recyclings besser zu verstehen und Lösungen für diese Herausforderungen zu finden. 

Die größte Ausrede gegen das Recycling von Kunststofffolie ist die Behauptung, es gäbe keinen Abnehmermarkt für recycelte Folie. Wir konnten 2018 aber das Gegenteil beweisen, indem wir recycelte Müllbeutel der Marke Ziploc® einführten. Dabei handelt es sich um die ersten Müllbeutel, die zu 100 % aus gebrauchter, recycelter Kunststofffolie hergestellt werden, darunter auch Ziploc® Beutel, die von einem US-amerikanischen Recyclingzentrum gesammelt werden. 

Das beweist, dass recycelte Folie für wertvolle neue Produkte wiederverwendet werden kann, anstatt auf Deponien zu enden. Und wir nutzen diesen Beweis, um in US-amerikanischen Gemeinden das Recycling von Kunststofffolie voranzutreiben.
NACH OBEN : Nachfüllpatronen mit Konzentrat ermöglichen die Wiederverwendung von Sprühflaschen. 
UNTERER TEIL : Ziploc® Müllbeutel liefern Argumente für das Recycling von Kunststofffolie. 
Eine weitere Möglichkeit, mit der wir hoffen, das Bewusstsein zu ändern, bilden unsere Konzentrat-Nachfüller für Haushaltsreinigungsmittel. Wir haben Nachfüller und Konzentrat-Nachfüller über die Jahre hinweg in zahlreichen Märkten vertrieben und seit 2011 sogar die allerersten Konzentrat-Nachfüller für Haushaltsreiniger in den USA eingeführt. Aber die Akzeptanz erfolgt nicht von heute auf morgen.

In der Vergangenheit haben viele Konsumenten in Industrieländern, wie beispielsweise den USA, den Aufwand des Nachfüllens vermieden und lieber neue Produkte gekauft. Aber seit das Thema Plastikmüll zunehmend ins Rampenlicht rückt, hoffen wir, dass die Nachfüller besser angenommen werden. 

Wir haben vor, auch weiterhin in Nachfüllprodukte zu investieren, da sie einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Müllberge beitragen, die aufgrund von Wegwerfprodukten entstehen.
Wir konzentrieren uns auch auf den Plastikmüll in den Weltmeeren, einer besorgniserregenden Art der Verschmutzung, die Ökosystemen weltweit schadet. Experten glauben, dass jedes Jahr bis zu 8 Mio. Tonnen Plastik in den Weltmeeren enden. 

In 2018 haben wir eine Partnerschaft mit Plastic Bank bekannt gegeben, mit dem Ziel, acht neue Recyclingzentren in Indonesien zu finanzieren. Abfallsammler können den gesammelten Plastikmüll dort gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen eintauschen. Die Sammler profitieren von diesem Projekt mit gesellschaftlicher Wirkung, das Plastik wird recycelt und als Social Plastic® wiederverwendet. 

Unsere anfänglichen Investitionen konzentrieren sich auf die Bekämpfung von Plastikmüll in Indonesien, das über die größte maritime Artenvielfalt der Welt verfügt, gleichzeitig aber unter enormer Belastung durch Plastikmüll zu leiden hat. Das Land möchte bis 2025 die Müllverschmutzung des örtlichen Meeres um 70 % reduzieren und wir sind begeistert, daran teilhaben zu können.
Wir bei SC Johnson freuen uns auf eine Zukunft, in der es keinen Plastikmüll mehr gibt und in der eine zirkuläre Wirtschaft einen Großteil des weltweiten Abfalls handhabt. Aber bis es so weit ist, arbeiten wir unermüdlich an der Findung von Lösungen. 

Fisk Johnson, unser Vorsitzender und CEO, sagte nach Unterzeichnung des „New Plastics Economy Global Commitment“: „Wir beurteilen unseren Erfolg nicht aufgrund des Finanzberichtes des Folgequartals, sondern anhand der Welt, die wir späteren Generationen hinterlassen. Gemeinsam mit der Ellen MacArthur Foundation und anderen globalen Organisationen, haben wir ehrgeizige Zusagen gemacht und ergreifen nun Maßnahmen, um eine neue Plastik-Wirtschaft zu schaffen, die verhindern soll, das Plastik zu Müll wird.“
Vorsitzender und CEO von SC Johnson, Fisk Johnson (links), spricht mit Ellen MacArthur und Roberto Ampuero Espinoza, dem Außenminister von Chile, bei der Unterzeichnung des „New Plastics Economy Global Commitment“.

Hier sind einige Maßnahmen, die SC Johnson in Übereinstimmung mit den Kernprinzipien des Global Commitment vorantreibt:

  • 100 % der gesamten Plastikverpackungen von SC Johnson bis 2025 recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar zu machen. Aktuell sind 90 % unserer Plastikverpackungen recycelbar, wiederverwendbar oder kompostierbar. 
  • Die Menge der verwendeten Post-Consumer-Recyclingmaterialien für Verpackungen von SC Johnson bis 2025 zu verdreifachen. Wir werden die Menge der für unsere Verpackungen verwendeten Post-Consumer-Recyclingmaterialien von 10 Mio. Kilogramm auf mehr als 30. Mio. Kilogramm erhöhen. Dies geschieht unter anderem dadurch, dass wir die Post-Consumer-Recyclingmaterialien, die wir in Nordamerika und Europa für unsere Sprühflaschen verwenden, bis 2025 von 20 % auf 40 % steigern werden.
  • Das Angebot an Konzentrat-Nachfülloptionen für Produkte von SC Johnson bis 2025 zu erweitern. Seit 2011 stellen wir für unsere Sprühflaschen für die Haushaltsreinigung Nachfüller mit Flüssigkonzentrat her. Jede Triggerflasche kann bis zu 10.000 Sprühstöße ausführen, was bedeutet, dass sie durchschnittlich bis zu 13 Mal aufgefüllt und wiederverwendet werden kann und so alternative Einwegprodukte ersetzt. Wir werden unser Portfolio an Nachfülloptionen noch weiter ausbauen und es Verbrauchern ermöglichen, Verpackungen wiederzuverwenden und Abfall zu reduzieren.
  • Überflüssiges Plastik überall dort zu reduzieren, wo dies möglich ist. SC Johnson arbeitet kontinuierlich daran, unnötige Verpackungen für unsere Produkte einzusparen. In den Jahren 2011 bis 2017 konnten wir so unsere Verpackungsmaterialien um 9,5 Mio. Kilogramm reduzieren.
  • In Bezug auf Kunststofffolie, Vorreiter für das Recycling im eigenen Haus zu werden. SC Johnson wird sich in den USA auch weiterhin dafür einsetzen, das Recycling von flexiblen Kunststofffolien, wie Ziploc® Beuteln, im eigenen Haus voranzutreiben. Gleichzeitig bewirbt SC Johnson die Wiederverwendbarkeit von Ziploc® Beuteln, die für einen mehrfachen Gebrauch konzipiert sind.
  • Mit der Industrie und anderen Organisationen zusammenarbeiten, um Modelle der zirkulären Plastik-Wirtschaft zu fördern. Wir werden mit der Industrie und Nichtregierungsorganisationen zusammenarbeiten, um die zirkuläre Plastik-Wirtschaft weiter voranzutreiben und dafür zu sorgen, dass Plastik weder auf Deponien, noch in der Natur landet.

Weitere Informationen zu „The New Plastics Economy Global Commitment“ finden Sie hier.

 

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